Produktqualität ist nicht alles – auch Prozessqualität entscheidet

Produktqualität ist nicht alles – auch Prozessqualität entscheidet

Traditionell hat die deutsche Wirtschaft vor allem auf die Qualität der Endprodukte geachtet. Deshalb wird auch heute noch Qualität häufig mit Produktqualität gleichgesetzt. Doch der moderne Qualitätsbegriff geht weiter: Es geht um das effektive und effiziente Gestalten und Betreiben der gesamten Unternehmensprozesse zum Nutzen der Kunden. Qualität erkennen Sie daran, dass die Erwartungen oder Anforderungen der Kunden an Ihre Produkte oder Leistungen umfassend erfüllt sind.

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Dabei kommt es auf die Qualität der Prozesse an. Nur durch eine hervorragende Prozessqualität kommen Sie zu qualitativ hochwertigen Produkten. Und nur durch eine hohe Prozessqualität können Sie Ihre Herstellkosten niedrig halten – ohne bei der Produktqualität Abstriche machen zu müssen. Um im Wettbewerb bestehen zu können, brauchen Sie beides: Erstklassige Qualität und die zu einem akzeptablen Preis. Noch so hohe Anstrengungen Ihrer Marketingabteilung werden langfristig nicht erfolgreich sein, wenn diese beiden Größen nicht stimmen. Beide Ziele gleichzeitig zu erreichen – das ist die Kunst, das ist gerade für Sie als Ingenieur die große Herausforderung.

Qualitätsmaßnahmen beziehen sich grundsätzlich auf alle Phasen des Lebenszyklus. Ihre Aufgaben zur Qualitätsverbesserung werden davon abhängen, in welcher Lebenszyklusphase des Produktes oder der Leistung Sie als Ingenieur tätig sind. Dabei sind die ersten Phasen des Produktlebenszyklus besonders wichtig, also genau die Bereiche, in denen Ingenieure ihre Haupteinsatzfelder haben. Im Qualitätskreis, der im QM die Lebenszyklusphasen eines Produktes darstellt, stehen die Haupttätigkeitsfelder des Ingenieurs weit vorne. Als Ingenieur in der F+E und in der Produktion tragen Sie daher besondere Verantwortung für die Qualität.

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Vorteile einer hohen Prozessqualität

Welche Vorteile bringt eine hohe Prozessqualität?

* Weniger Fehler. Wenn Fehler erst gar nicht auftreten, müssen sie auch nicht korrigiert werden. Weniger Fehler während des operativen Betriebs bedeuten weniger Ausschuss, weniger Retouren, weniger Garantieleistungen, weniger Korrekturaufwand, schnellere Auftragsabwicklung.
* Geringere Kosten. Obwohl ein Qualitätsprozess Kosten verursacht, werden diese durch den Wegfall der Kosten für Überarbeitungen und Fehlerkorrekturen kompensiert.
* Höhere Produktivität. Erhöhung der betrieblichen Leistung bei geringerem Aufwand. Verringerung des Aufwands an Arbeitskraft, Maschinenzeit und Material.
* Höhere Motivation im Team. Wenn ständig Fehler auftreten oder beim Testen ans Licht kommen, wirkt das dämpfend auf die Arbeitsfreude. Wenn dagegen alles wie am Schnürchen läuft, wird Ihre eigene und die Motivation Ihrer Mitarbeiter steigen.


Die 3 Arten von Qualitätskosten

Qualität kostet Zeit und Geld. Allerdings sind das keine Zusatzkosten. Zum einen sind Qualitätsverbesserungen oft mit einfachen Maßnahmen ohne großen Kostenaufwand zu erreichen; und zum andern sind gerade Qualitätsmängel sehr kostspielig. Der Qualitätsmaßnahmen zu vernachlässigen, ist Sparen am falschen Ende.

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