Die 7 wichtigsten Marketingansätze

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Sie haben sicherlich schon vieles mit Marketing in Verbindung gebracht und die unterschiedlichsten Definitionen gehört oder gelesen, die alle ihre Berechtigung haben. In jedem Fall geht es um absatz- fördernde Maßnahmen, die Sie mit folgender Beschreibung besonders treffend formulieren können:

„Marketing ist der Prozess, durch den eine Organisation auf kreative, produktive und gewinnbringende Weise eine Beziehung zum Markt herstellt.“

Einfacher und vielleicht ein wenig deutlicher können Sie anmerken: „Marketing ist die Kunst, Kunden auf gewinnbringende Weise zu finden, für sich zu gewinnen und zufrieden zu stellen.“

Zum Umsetzten dieser Kunst oder auch des Prozesses – je nach Definition – brauchen Sie Tools. Viele Marketing-Tools haben in ihrem Namen das Wortpolitik.

Dieser Begriff stammt aus dem Griechischen und bedeutet:
„geschicktes, berechnendes Vorgehen“. Politik beruht somit auf dem Handeln von Personen, die damit ein bestimmtes Ziel erreichen wollen.

Betrachten Sie etwa den Bereich der „Produktpolitik“. Darunter fallen alle Vorgehensweisen, die innerbetrieblich festgelegt sind, um das Erreichen definierter Ziele im Zusammenhang mit Produkten, Waren oder Dienstleis-tungen zu gewährleisten.

Marketing ist ein vielseitiger Begriff, der sich in unterschiedlichen Bereiche des täglichen Lebens vorkommt. Neu ist, dass Marketingaktivitäten nicht mehr nur von Unternehmen durchgeführt werden, sondern zunehmend auch von Kommunen, Bund und Ländern. Durch diese Erweiterung entstehen immer wieder neue Marketingbereiche. Daher müssen Sie berücksichtigen, dass die Begriffsgenauigkeit darunter leidet und Sie eventuell hinterfragen müssen, welches Verständnis vom Marketing Ihre Mitarbeiter oder Gesprächspartner haben.

Trotz aller Unterschiede in Theorie und Praxis besteht Übereinstimmung darin, Marketing in folgenden Aspekte zu charakterisieren:

•Der Philosophie-Aspekt: Hier sind die Unternehmensbereiche bewusst auf die Wünsche der Kunden ausgerichtet.

•Der Verhaltens-Aspekt: Dieser Aspekt des Marketings bezieht sich auf das Bestreben der Unternehmen, das Verhalten aller Personen und Institutionen zu erfassen, die auf das Unternehmen Einfluss haben. Das bezieht sich vorrangig auf Kunden, aber selbstverständlich auch auf die Konkurrenz oder der Staat als Gesetzgeber.

•Der Informations-Aspekt des Marketings beinhaltet, dass die Unternehmen ständig darauf angewiesen sind, Informationen über das Marktgeschehen zu beschaffen. Hier müssen Sie die Einkommensentwicklung der Käufer, die Veränderungen der Bedürfnisse oder auch das Verhalten der Konkurrenz beachten.

•Beim Aktions-Aspekt ist die gezielte und geplante Beeinflussung – möglicherweise sogar die Gestaltung – des Marktes gemeint, die durch den Einsatz der verschiedenen Maßnahmen unterstützt wird.

•Unter Marktsegmentierung (Segmentierungs-Aspekt) versteht man im großen und ganzen eine Aufteilung des Gesamtmarktes in verschiedene Teilmärkte. Das bedeutet, der Markt auf dem Sie tätig sind, ist nicht ausgeglichen und Sie können nur auf unterschiedliche Weise erfolgreich werden.

•Der Organisations-Aspekt berücksichtigt, dass Sie Ihre Aktivitäten komplett in Ihr Unternehmen integrieren und organisatorisch einbinden müssen, um der Gefahr zu entgehen, dass bestimmte Maßnahmen etwa durch andere Unternehmensbereiche, unterlaufen werden. (Konkurrenz in eigenem Hause)

•Im letzten und vielleicht umfassensten, dem Sozial-Aspekt, wird die Gesamtheit des Marktes und seines Umfeldes berücksichtigt. Hier müssen Sie sich als Entscheidungsträger bewusst sein, dass Sie alle Aktivitäten das Umfeld des Unternehmen berücksichtigen müssen. Dabei sollten Sie vor allem daran denken, dass ein Unternehmen in der Regel nicht ohne Wettbewerber agieren kann, dass der Staat die Unternehmenspolitik beeinflusst und dass Interessengemeinschaften und Parteien versuchen, Einfluss auf die Unternehmen zu nehmen.

Sie können mit Marketing nur erfolgreich Ziele verfolgen, wenn Ihr Unternehmen diese Aspekte mit einbezieht.

Außerdem kann diese Anschauung der Marketing-Aspekte Konflikte nach sich ziehen, die anderen Entwicklungen in Ihrem Unternehmen entgegenstehen. Auf Grund bestimmter Marktsituationen kann sich beispielsweise die Notwendigkeit ergeben, dass mit besonderen Konditionen gearbeitet werden muss. Diese besonderen Konditionen, wie längere Zahlungsziele für die Kunden, größere Rabatte oder ähnliches, müssen nicht unbedingt mit den Zielen des Finanzbereichs übereinstimmen, lassen sich aber zur Kundengewinnung nicht vermeiden.

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