Leadership 2010+: Diese 13 Verhaltenskompetenzen sind wichtig

Leadership 2010+: Diese 13 Verhaltenskompetenzen sind wichtig

Welche Kompetenzen brauchen Führungskräfte, um die Herausforderungen der Zukunft meistern zu können? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Business Performance Academy in Heidelberg und beschreibt, in welchen Bereichen sich Führungskräfte in den nächsten Jahren stetig weiterentwickeln müssen. Denn schon jetzt ist eine rein rationale und „kalkulierende“ Führung nicht mehr ausreichend, um Unternehmen flexibel, effektiv und mit hohen Qualitätsstandards erfolgreich in die Zukunft zu führen.

*Entwickeln Sie die folgenden 13 Führungskompetenzen stetig weiter, um im Wettbewerb der Zukunft bestehen zu können:*


1. Empowerment & Initiative.

Vermitteln Sie Ihren Mitarbeitern eine klare Zielvorstellung und helfen Sie ihnen dabei, ihre Talente stetig zu entwickeln. Je mehr Verantwortung Sie Ihren Mitarbeitern zugestehen (Empowerment), desto stärker wird ihre Bereitschaft zur Eigeninitiative wachsen.


2. Konkrete Kommunikation.

Wenn Sie als Führungskraft so kommunizieren können, dass keine Missverständnisse mit all ihren unangenehmen Folgen auftauchen, halten Sie einen wichtigen Schlüssel für Ihren Erfolg in Händen. Direktheit, Klarheit und Offenheit geben Ihren Mitarbeitern Sicherheit in dem, was sie tun, verhindern Frustrationen im Führungsalltag bei Ihnen selbst und sind eine unbedingte Voraussetzung für Effektivität.


3. Pro-aktives Mind-set.

90 % unseres Verhaltens werden instinkthaft und unbewusst abgerufen. Unser Gehirn funktioniert noch immer nach dem Urprinzip: „Habe ich genug zu essen für heute und vielleicht noch für morgen?“ Es ist schwierig für Menschen, mehr als einen Tag im Voraus zu denken. Aber Ihr Unternehmen braucht Ideen und Initiativen, die in die Zukunft gerichtet sind, sonst fehlt es ihm an Innovation und Gestaltungskraft. Ein positiver Umgang mit Veränderungen, Weitblick und ein damit verbundenes pro-aktives Handeln (pro-aktives Mind-set) sind daher entscheidende Kompetenzen, die Sie als Leader und Manager beherrschen sollten.


4. Soziale Intelligenz.

Auf eine gute Art und Weise mit anderen Menschen umzugehen, ist eine lebenslange Herausforderung für Sie als Führungskraft. Soziale Intelligenz beginnt damit, dass Sie Ihre Mitarbeiter nicht nur verstehen, sondern sich mit Empathie in sie einfühlen. Besonders wichtig wird diese Fähigkeit zur Empathie für Sie, wenn Sie einen kritischen Standpunkt „verkaufen” oder eine schwierige Entscheidung „verteidigen“ müssen. Ohne Wertschätzung für Ihre Mitarbeiter und wirkliches Verstehen können Sie solche konfliktreichen Situationen nicht meistern.


5. Ziel- & Aktionsfokussiertheit.

Selbst Leader, die die konkrete Kommunikation bereits beherrschen, scheitern häufig daran, vereinbarte Maßnahmen in zukunftsgerichtete Aktionen umzusetzen. Der Grad Ihrer Fähigkeit, Ihr tägliches Handeln als Führungskraft konsequent an Ihren Zielen auszurichten, also effektiv zu führen, ist entscheidend für Ihren Erfolg. Denn letztendlich wird Ihre Performance anhand der erreichten Ergebnisse beurteilt.


6. Coaching & Feedback.

Betrachten Sie das aktive Coachen Ihrer Mitarbeiter als eine Ihrer wichtigsten Verantwortlichkeiten. Die Weiterentwicklung von Mitarbeitern ist heute von enormer Bedeutung – nicht zuletzt deswegen, weil die Mitarbeiter selbst sich entwickeln wollen.


7. Ausdauer & Stabilität.

Das „situative Führen“ von Mitarbeitern, das sich im Idealfall individuell am Bedarf des Mitarbeiters ausrichtet, ist nur begrenzt zielführend, weil es die Gefahr birgt, dass ein uneinheitlicher Führungsstil Mitarbeiter eher verunsichert. Gerade in einer Welt, die sich schnell verändert, wird das Beherrschen der Kompetenzen Ausdauer & Stabilität seine Früchte tragen. Definieren Sie deshalb klare Prinzipien Ihrer Führung und halten Sie an diesen auch über einen längeren Zeitraum hinweg fest.

8. Aktiver Sport.

Für Sie als Führungskraft ist der Erhalt Ihrer körperlichen Fitness besonders wichtig. Durch körperliche Aktivität und Entspannung bauen Sie Stress ab und können die neu gewonnene Energie in mentale Dynamik umsetzen. Damit sind Sie in der Lage, leidenschaftlicher zu führen und Ihre Mitarbeiter „mitzureißen“. Das aktive Betreiben von Teamsportarten fördert zudem Ihre Teameinstellung.


9. Authentizität.

Mitarbeiter sind meist besser ausgebildet und mündiger als früher und wertschätzen deshalb vor allem die Manager, die ihren Führungsanspruch mehr auf Qualifikation und Leistung begründen als auf Macht. Bauen Sie also lieber auf Ihre Vorbildfunktion als auf Ihre Position im Unternehmen und prüfen Sie sich selbstkritisch, ob Sie den von Ihnen propagierten Teamgeist auch als Führungskraft tatsächlich leben.


10. Konnektivität.

Die Herausforderung für das Management besteht nicht allein darin, die enormen technologischen und wirtschaftlichen Möglichkeiten unserer globalen Welt zu nutzen, sondern aus der Vielfalt der globalen Angebote, neue Möglichkeiten zu kreieren. Die verschiedenen Teams müssen deshalb interdisziplinär kooperieren und kulturelle Schranken öffnen, um eine nationale und globale Verbundenheit im Unternehmen zu erzeugen. Nur wenn Sie sich mit anderen verbinden, die Sie (noch) nicht kennen, können Sie außergewöhnliche Lösungen und Erfolge erzielen.


11. Soziales Engagement.

Nur ein geringer Bruchteil der Wohlhabenden oder Besserverdienenden ist bereit, einen Teil ihres Besitzes an die Gemeinschaft zurückzugeben. Erfolgreiche Manager sollten ihr soziales Bewusstsein aber nicht allein auf den Kontakt zur Werkbank beschränken, sondern sich tatsächlich in der Gesellschaft sozial engagieren. Führungskräfte, die diesen Weg gegangen sind, schildern das positive Gefühl des Abgebens oder Teilens als eine Art „flow“, der ihnen eine tiefe Befriedigung verschafft.


12. Spirituelle Intelligenz.

Immer wieder kreuzen Zufälle und Unerwartetes unseren Weg. Wenn Sie sich für diese unerwarteten Ereignisse, Situationen oder Begegnungen positiv öffnen, aktivieren Sie Ihre spirituelle Intelligenz. Von Goethe gibt es eine schöne Management-Metapher, die den Wert dieser Kompetenz betont: „Behandle jemanden so, wie er ist, und er wird so bleiben. Behandle jemanden so, wie er sein könnte, und er wird so werden.“ Das heißt: Durch Ihren Glauben an etwas wachsen Sie über Ihr faktisches Wissen hinaus und werden ein leidenschaftliches Vorbild für Ihr Umfeld.


13. Selbstentwicklung.

„Ziel des Lebens ist Selbstentwicklung. Das eigene Wesen völlig zur Entfaltung zu bringen, das ist unsere Bestimmung“, so fasst Oscar Wilde diesen wichtigen Anspruch zusammen. Aber Selbstentwicklung passiert nicht von selbst, sondern Sie müssen sich bewusst damit beschäftigen. Diese Motivation zur Selbstentwicklung als Führungskraft wird sich auf Dauer für Sie bezahlt machen. Setzen Sie sich als Ziel, Ihre Reife als Führungskraft so zu entwickeln, dass Sie Ihr Engagement, Ihre Kreativität und Ihre Leistungskraft für die Belange des Unternehmens einsetzen können und dabei gleichzeitig in einem Zustand tiefer innerer Zufriedenheit agieren.

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