Arbeitssicherheit bei Hydraulikanlagen

Arbeitssicherheit bei Hydraulikanlagen

Einfache Regeln werden leichter befolgt, so auch bei der Fluidtechnik. Falls dennoch etwas passiert, entnehmen Sie der Tabelle empfohlene Erste-Hilfe-Maßnahmen. Zeitdruck oder Routine senken die Aufmerksamkeit und führen zu einer erhöhten Gefährdung. Erinnern Sie Ihre Mitarbeiter immer wieder eindringlich an die „5-Finger-Regel der Fluidtechnik“:

# Energiezufuhr trennen
# Gegen Wiederzufuhr sichern (z. B. durch abschließbare Kugelhähne)
# System drucklos machen (einschließlich vorhandener Druckspeicher), hochgefahrene Lasten abstützen oder unterbauen, Restenergien abbauen
# Druckfreiheit prüfen
# Gefährdungen durch benachbarte Anlagen verhindern

Erste-Hilfe-Maßnahmen

Falls trotzdem einmal etwas passiert, muss jeder Mitarbeiter die wichtigsten Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Unfällen mit Hydraulikanlagen aus dem „Effeff“ kennen. Wichtig! Halten Sie das jeweilige Sicherheitsdatenblatt der Hydraulikflüssigkeit für den Arzt bereit:

Art des Unfalls Sofortmaßnahme
Eindringen („Injektion“) von unter Druck stehenden Hydraulikflüssigkeiten unter die Haut sofort Arzt aufsuchen

den Arzt auf den Unfallhergang hinweisen – ansonsten könnten besonders kleine Wunden übersehen oder falsch behandelt werden

Eindringen von Hydraulikflüssigkeit ins Auge Auge mindestens 15 Minuten mit Wasser oder Augenspüllösung (Augenspüldusche) spülen

Arzt aufsuchen

Verschlucken von Hydraulikflüssigkeit sofort Arzt aufsuchen

kein Erbrechen herbeiführen

Verbrennung durch heiße Hydraulikflüssigkeit mindestens 10 Minuten mit Wasser kühlen

Wunde steril abdecken (keimfreier nichtklebender Verbandstoff bzw. Brandwundenauflage)

Arzt aufsuchen

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