Sonnenblumenöl als Schmierstoff – besser und umweltfreundlicher

Sonnenblumenöl als Schmierstoff – besser und umweltfreundlicher

Überall, wo sich etwas bewegt, entsteht Reibung – und Reibung erzeugt Verluste. Es ist also ein konstruktives Ziel der Entwickler, dieses Phänomen so gering wie möglich zu halten. Besonders hoch ist die Reibung, wenn feste Bestandteile gegeneinander bewegt werden. In diesem Fall kommt in der Regel Öl zum Einsatz. Aber der Einsatz von Mineralöl ist unter Energie- und Umweltaspekten kritisch zu bewerten. Hier können neue Öle Abhilfe schaffen.

Wenn Sie die Reibung von Festkörpern und die damit verbundene Energieverschwendung reduzieren wollen, brauchen Sie ausreichend Schmierstoffe. Die Tribologie (Fachkunde der Schmierstofftechnik) ist in der Lage, High-Tech-Öle für fast jeden Anwendungsfall zu bieten. Das Dilemma: Der Einsatz von Mineralölen ist umweltschädlich, die Herstellung energieaufwändig und es handelt sich um eine kostbare und begrenzte Ressource.

Wenn Sie also Mineralöle einsetzen, sparen Sie zwar Energie durch die Reduzierung der Reibung, erkaufen dies aber mit den genannten Nachteilen und Problemen bei der späteren Entsorgung. Kritisch ist hierbei auch der Umgang mit dem Öl zu sehen, denn schon geringe Mengen, die auslaufen, können enorme Umweltschäden nach sich ziehen.


Nicht nur umweltschonend, sondern hochwertiger

Eine Alternative dazu können Schmiermittel aus Pflanzenöl sein. Wettbewerbsfähig ist dieses umweltschonende Produkt allerdings nur, wenn es die folgenden Kriterien erfüllt:

* Es muss die gleichen, wenn nicht bessere Eigenschaften aufweisen, denn der Umstieg erfordert häufig technische oder logistische Zusatzaufwendungen.
* Es soll eine rein pflanzliche Variante sein, die biologisch abbaubar ist. Gemische aus Mineral- und Pflanzenöl können zwar die Mineralöl-Ressourcen ein wenig schonen, auf der anderen Seite führt aber der Mineralölanteil dazu, dass die Vorteile des Pflanzenöls, wie die einfache Entsorgung, zunichte gemacht werden.

Das Schweizer Unternehmen Natoil AG hat sich auf die Entwicklung und Produktion von High-Tech-Ölen auf Pflanzenbasis spezialisiert und kann mittlerweile Produkte vorweisen, die diese Anforderungen erfüllen.


High-Tech-Pflanzenöle bieten 4fach längere Standzeiten

Basis für diese Öle ist die Sonnenblumensorte „High Oleic Sunflower (HOS)“. Das HOS-Öl ist extrem stabil, verharzt nicht und hat ein nahezu optimales Oxidationsverhalten. Gegenüber Mineralölen weist HOS-Öl mindestens die 4fache Standzeit auf. Dadurch lassen sich Wartungszyklen verlängern, die eingesetzten Ölmengen drastisch reduzieren und zusätzlich ist das Pflanzenöl auch noch zu 100 % biologisch abbaubar.

Besonders interessant im Hydraulikbreich

Natoil konzentriert sich bewusst auf die Entwicklung und Herstellung von Schmierstoffen und nicht primär auf Kraftstoffe. Das Ziel des Unternehmens ist eine technologisch überlegene Lösung und nicht nur der Ersatz von Mineralöl. So wurde ein spezielles Produkt von Natoil für den Einsatz in den Hydraulikanlagen bei Arburg, einem Hersteller für Kunststoff-Spritzgießmaschinen, ausgiebig getestet. Gerade hier sind die thermischen und mechanischen Belastungen besonders hoch. Arburg erteilte dem Pflanzenprodukt die Freigabe. Auch der Pumpenhersteller Denison/Parker Hannifin, Bosch Rexroth und viele weitere Unternehmen testen die Hochleistungsöle.

Beim Autozulieferer Bernsbach AG werden die Öle von Natoil in Gabelstaplern eingesetzt. Auch hier spricht das Ergebnis für sich:

* 3- bis 4-mal seltener Ölwechsel
* 20 % weniger Dieselverbrauch
* Amortisation < 1 Jahr

Um den Umstieg zu vereinfachen, bietet Natoil einen Rentabilitätsrechner an, denn das Öl selbst hat einen höheren Beschaffungspreis als Mineralöl. Wenn Sie jedoch alle Vorteile hinzurechnen, dann wird dieser Nachteil schnell ausgeglichen.

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